Pipa

Pipa

Eine deutsche Familie fragte im Sp√§therbst bei Sarah an, ob sie einen Hund sichern und aufnehmen k√∂nnte, der sich immer am Strand aufhielt. Der Hund wurde von einem Urlauber-Paar gef√ľttert und liebevoll Pipa genannt. Das Paar wollte Pipa adoptieren und mit nach Hause in die Schweiz nehmen. Sarah bot dem Paar an, Pipa bis zur Ausreise bei sich aufzunehmen.

Sie sorgte daf√ľr, dass alles Notwendige f√ľr die Ausreise erledigt und alle Wartefristen eingehalten wurden. Pipa wurde vorschriftsm√§√üig gechippt, entwurmt und geimpft und es fanden sich auch Flugpaten. Somit stand einer Ausreise nichts im Weg. Zwei Tage nachdem Pipa f√ľr den Flug eingebucht worden war, erhielt Sarah eine Nachricht von den Adoptanten. Ihr Hund hatte in Anwesenheit des Hundesitters einen anderen Hund gebissen und daraus erfolgte eine Anzeige.

Da es sich um einen Bully-Mix handelte und der Sache nun von Seiten des Veterin√§ramtes nachgegangen wurde, wusste das Paar nicht, wie darauf reagiert wurde, wenn sie bei der Kontrolle einen zweiten Hund vorfanden, daher konnten sie Pipa momentan nicht aufnehmen. Sie fragten Sarah, ob Pipa bis zum Fr√ľhling bleiben durfte. Sie einigten sich dann mit Sarah darauf, dass Pipa vermittelt werden durfte, sollte sich eine Adoptionsm√∂glichkeit f√ľr Pipa ergeben.

Nun bleibt abzuwarten, ob Pipa im Sommer wie geplant in die Schweiz zu dem Paar zieht oder anderswo ein Zuhause findet.